Freitag, 6. Januar 2012

Ankunft-1.Tag

Die Hinreise: alles ein einziges Chaos! Am Flughafen wurde mir erst einmal gesagt, dass ich 10 Kilo Übergewicht habe. Ich hatte aber nur noch sehr wenig Zeit. Also: Koffer auf, Das wichtigste im Koffer drin lassen. Aber: Das war ja gerade das schwierige. Es konnte sich also nur um Stunden handeln. 6.15 Uhr: Mein Koffer wurde aufgegeben. Endlich! Aber: Nur noch eine halbe Stunde bis zum Abflug! Ohje Ohje! Und dann auch noch eine lange Schlange beim Boarding. Das war ganz schön anstregend. Zu allem Übel wurde ein anderes Gate ausgerufen, dass aber nicht vorhanden war. Ich fragte also noch einmal nach, und rannte dann so schnell ich konnte samt beider Koffer und Laptoptasche runter. Da war es 6.35 Uhr. Puh! Als ich endlich im Flugzeug saß, war ich erst einmal ziemlich geschafft. In Berlin angekommen, ging es gleich mal so weiter. Die Monatskarte zu kaufen, war ein einziges hin und her. Aber es hielt sich  noch im Rahmen. Viel anstrengender war die Odysee zum Wohnheim. Ich stieg in Ruhleben (U) aus, doch konnte nichts sehen, außer einem Liddl. Als ich eine alte Dame nach dem Weg  fragte, meinte sie, ich müsse noch einmal zwei Stationen zurück fahren. Gesagt getan. Doch dort angekommen, entpuppte sich das als derber Reinfall. Erst mal gab es bei dieser Haltestelle keinen Aufzug, zweites waren die Straßen nicht geordnet (auf der ungerade, auf der anderen gerade und links und rechts ab- und aufsteigende Zahlen) sondern total verwirrend. Da war auf der einen Seite Hausnummer 20-24, gegenüber 80-84. Dann kam eine andere Straße und irgendwo ging die Straße weiter. Ich war bei Nummer 18. Ich bat einen Postboten um Hilfe, weil ich dachte, dass ER sich bestimmt auskennen wird. Und das tat er. Er erinnerte mich nur, dass ich nur noch eine halbe Stunde Zeit hätte, bis das Wohnheim schließt, bis Mo. Na toll. Da kein Bus kam, bin ich mit all dem Gepäck den Berg hinunter gelaufen. Aber schnell. Es waren ja laut dem Postboten nur 2 km. Ja nur! Mit den schweren Koffern war das nicht so einfach. Außerdem wollte der eine Koffer nie wie ich wollte...Kurz vor 12 kam ich zum Glück im Wohnheim an. Und forderte einen Fernseher. Dieser, stellte sich später heraus, funktionierte keinen Zentimeter. Aber da waren alle schon weg. Im Zimmer angekommen wurde ich schon recht freundlich von einer Mitbewohnerin begrüßt. Männer und Frauen sind getrennt, weshalb ich eine Frauen-Wg im Wohnheim habe. Mit zwei Mädels. Das Mädel und ich unterhielten uns gut und sie erklärte mir gleich ein paar nützliche Dinge. Bald darauf machte ich mich schon auf den Weg in die Stadt, um einen Internetstick zu besorgen und natürlich Essen. Dort angekommen musste ich erst einmal feststellen, wie toll doch ein Massagestuhl in einem Kaufhaus kommt und wie gut das tut. Gleich danach konnte ich einen Bioladen schräg gegenüber vom Kaufhaus ausmachen. Perfekt! Mein Tag wurde immer besser! Wieder zu Hause angekommen, lernte ich die zweite Mitbewohnerin kennen- eine Italienerin. Diese war auch sehr lieb und wir haben gleich mal zusammen gegessen. Alles in Allem war es am Ende ein guter Start und ich bin schon gespannt, was noch so passiert.

3 Kommentare:

  1. haha ein unglaublich guter Jani-Start ins Abenteuer. Ich wäre nur zu gerne dabei gewesen. Es ist schön zu hören dass es dir am Ende des Tages dann gut ging und hoffentlich noch gut geht:) Annika und ich freuen uns drauf ganz viel von dir zu lesen:) Viele liebe Grüße aus India :) Pass auf dich auf kleiner Horst <3

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  2. Haha, du bist fett! Du hattest 10 kg Übergewicht ^^ Aber des war ja schon klar, dass dein Koffer mehr wiegt als er sollte. Des kann bei dir gar net anders sein =)
    Aber find ich gut, dass du dich wohl fühlst ;)

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  3. Lieber Fabi: Du bist ein Horst! xD

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